Ich bin von BenQ angeschrieben worden, ob ich dir, meinem Leser nicht einmal die hier gezeigte BenQ Screenbar vorstellen möchte. Da ich nicht nur wegen dem Blog, sondern auch außerhalb für Studium, Gaming viel am Computer sitze, habe ich mir gedacht wieso nicht. Anschauen kann ich mir das ganze mal. Ein paar Tage später war dann das Testexample auch schon bei mir angekommen.

Verarbeitung

Die Lampe kam in einer anständigen Verpackung. Recht schwer, dachte ich mir, bevor ich sie ausgepackt hatte. Das liegt an dem relativ großen und schweren Contergewicht, damit die Lampe stabil und sicher sitzt. Ansonsten besteht die gesamte Lampe fast nur aus Aluminium- und Zinklegierungen mit Kunststoffteilen innerhalb des Gehäuses.

Technische Daten

Artikelgewicht 0.53 kg

BirneBi-color LED

Farbwiedergabeindex > 87

Lichtleistung 2700K : 300 lm / 6500K : 320 lm

Beleuchtungsstärke 1.000 Lux

Farbtemperatur 2700K – 6500K

Stromverbrauch 5W (Maximal)

Produktabmessungen 450 x 90 x 92 mm

Herstellerland Taiwan

Erfüllung der Sicherheitsstandards 

Alle Materialien der erfüllen die Anforderungen der Direktive 2002/95/EC (RoHS)

Die LED entspricht der Vorschrift IEC/EN62778, die die Blaulichtgefahr für Lichtquellen und Leuchten Verordnung festsetzt.

Einrichtung

Das Installieren der Lampe ist eigentlich auch relativ einfach gewesen. Es gibt nur das mitgelieferte USB Kabel an die Lampe anzuschließen und das USB Kabel auf der anderen Seite in ein Power Supply mit genug Saft einzustecken. Vorgeschlagen wird einem der USB Anschluss seines Monitors, wenn denn einer vorhanden. Da ich ein neueres Modell eines LG Monitors nutze, probierte ich das direkt aus und musste mit entsetzen feststellen das es nicht geklappt hatte. Anscheinend hat mein Monitor USB Anschluss zu wenig Saft. Einmal an die Tastatur angeschlossen und schon funktionierte die Lampe.

Eine Anleitung wird auch nicht unbedingt benötigt, die Lampe besitzt nur 4 Tasten und die wären:

  • Power (bzw. Ein- und Ausschalttaste)
  • Auto Dimmer (Taste zum selbstständigen Einstellen der Helligkeit)
  • Helligkeit (Taste zum Einstellen der Helligkeit)
  • Farbtemperatur (Taste zum Einstellen der gewünschten Temperatur)

Features

Die Lampe besitzt zwei nützliche Features, die ich gerne kurz erwähnen würde.

Einmal wäre das der automatische Sensor zum erkennen der Helligkeit im Raum. Nach meiner drei wöchigen Testphase habe ich die Auto-Dimmer Funktion dauerhaft aktiv gehabt. Sie regelt die Helligkeit einfach nach dem restlichen Licht, bzw. der Helligkeit im Raum und stellt dann automatisch die passende Helligkeit ein. Kleinigkeit die ich ein bisschen unpassend fand, war das die Lampe bei direkter Sonneneinstrahlung im Zimmer, sich nicht automatisch ausgeschaltet hat. Sie blieb immer aktiv egal wie hell der Schreitisch schon war. Ein Klick auf den Ausschalter regelte das Problem allerdings direkt.

Das zweite Feature ist die Einstellung der Farbtemperatur. Die LED lassen sich von 2700K bis zu 6500K einstellen. Bedeutet wer es lieber gelblicher hat, stellt es sich eher auf 2700K und wer lieber „konzentriert“ arbeitet stellt die LED eher auf 6500K. Ich habe auch da ein Mittelding gefunden und stelle dies seitdem eher weniger um.

Ausrichtung des Lichtpegels

Da die Lampe auf dem Monitor sitzt hatte ich anfangs die Befürchtung das sie mir auf meinen Monitor strahlen würde und ich dann nichts mehr auf dem Monitor sehen könnte, aber dank der Möglichkeit die Lampe zu justieren kann man die perfekte Beleuchtung für seinen Monitor finden. Somit wird der Monitor nicht bestrahlt, aber der Rest ab unterhalb des Monitors bis zur Schreibtischkante bekommt einen angenehmen Lichtpegel. Man selbst wird nicht geblendet!

Fazit

Ich muss sagen, ja das Versprechen was BenQ einem gibt, wird voll und ganz eingehalten. Der Schreibtisch wird optimal beleuchtet, ohne das das Licht störend auf den Monitor scheint. Ich finde die Screenbar ist eine perfekte Lösung für einen guten Schreibtischlampen Ersatz. Durch die automatische Helligkeitseinstellung, braucht man auch nichts weiter machen.

Jetzt gibt es nur noch den Punkt des Preises. Ich habe mein Testgerät von BenQ zur Verfügung gestellt bekommen, vielen Dank dafür! Für die Screenbar aus dem Test werden stolze 99€ verlangt. Ich finde das ist viel Geld. Allerdings habe ich mich auch noch nicht etwaigen Alternativen umgeschaut, und ich glaube da gibt es nicht so viel. Gute Marktlücke die BenQ da mit der Screenbar gefunden hat.

Wer sich die Lampe gerne mal etwas genauer anschauen möchte und einen Kauf in Betracht zieht, kann dies gerne hier tun.

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Bewegtmaterial zur LED – Schreibtischlampe findest du hier (YouTube).

Website der BenQ Screenbar e-Reading Lampe (benq.eu)